FAQs: Jugendvertreter_innen für die EU-Jugendkonferenzen 2017/2018

Ausschnitt der Ausschreibung | Fotos: ©Simon Dümig, ©Edwin Drotleff, Isilay Isilar, Rebecca Lange, ©European Youth Forum (CC-BY-NC-DA)
Ausschnitt der Ausschreibung

1. Was ist der Strukturierte Dialog?

Was erwarten Jugendliche von der Politik? Welche Meinungen und Ideen haben sie zu bestimmten Themen? Das wollen politisch Verantwortliche in Europa wissen, um die Wünsche und Anliegen junger Menschen bei ihrer Arbeit besser zu berücksichtigen – vor Ort, in ihrem Land und auf EU-Ebene.

 

Dafür hat die EU den Strukturierten Dialog ins Leben gerufen: In diesem Rahmen können sich junge Menschen europaweit aktiv beteiligen und die nationale und europäische Jugendpolitik mitgestalten.

 

Wie beim Ping-Pong gibt es dabei ein Wechselspiel zwischen den beiden Ebenen: In den einzelnen Ländern finden unterschiedliche Aktivitäten statt, deren Ergebnisse am Ende jeder Phase zusammengebracht und diskutiert werden.

 

Die einzelnen Phasen:

 

  1. In der Orientierungsphase geht es darum, ein gemeinsames Verständnis des Themas zu entwickeln und gemeinsam einen Rahmen abzustecken. Das Ergebnis ist eine Art Fahrplan für den weiteren Prozess.

     

  2. In der zweiten Phase steht die Beteiligung im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Meinungen, Vorschläge und Forderungen junger Menschen zusammenzutragen und diese mit politischen Akteur_innen zu diskutieren. Dazu werden in allen EU-Ländern Beteiligungs- und Diskussionsrunden organisiert. Auf Basis der Ergebnisse werden am  Ende dieser Phase gemeinsame Empfehlungen für die Politik erarbeitet.

     

  3. In der abschließenden Konkretisierungsphase erfolgt die „Feinarbeit“: Zu den Empfehlungen werden nun konkrete Umsetzungsvorschläge entwickelt. Sie sollen dazu beitragen, die Empfehlungen mit Leben zu füllen.

 

Die Ergebnisse der EU-Jugendkonferenzen werden an den EU-Jugendministerrat weitergegeben. Dieser berät anschließend, welche Punkte er in ein offizielles Dokument mit Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission aufnehmen will. Allerdings hat diese sogenannte Ratsentschließung keine bindende Wirkung; die EU- Mitgliedsstaaten können die darin genannten Punkte umsetzen, müssen es aber nicht.

 

Danach sind die verantwortlichen Politiker_innen in den Mitgliedsstaaten und auf EU-Ebene gefordert: Sie setzen sich mit den Ergebnissen des Dialogprozesses auseinander, sollen diese bei der Entwicklung und Umsetzung von politischen Entscheidungen und Maßnahmen einbeziehen und den teilnehmenden Jugendlichen ein Feedback geben.

 

Mehr erfahren:

2. Wie funktioniert der Strukturierte Dialog in Deutschland?

Wie der Strukturierte Dialog genau umgesetzt wird, kann jedes EU-Land selbst festlegen. Verantwortlich dafür ist eine Nationale Arbeitsgruppe, die in allen Ländern eingerichtet wurde. Die Mitglieder der Nationale Arbeitsgruppe in Deutschland vertreten die zentrale Bereiche der Jugendarbeit/-hilfe und die drei föderalen Ebenen. Die Nationale Arbeitsgruppe steuert den Umsetzungsprozess. Unterstützt wird die Nationale Arbeitsgruppe dabei durch die Werkstatt MitWirkung des Deutschen Bundesjugendrings. Diese koordiniert die Aktivitäten auf Bundesebene, stellt Informationen zum Strukturierten Dialog bereit und dient als Kontaktstelle.

 

Aktivitäten vor Ort: Projekte zum Strukturierten Dialog

 

Eine wichtige Grundlage des Strukturierten Dialogs in Deutschland bilden Projekte, die von und mit jungen Menschen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene organisiert werden. Junge Menschen setzen sich dort in ganz unterschiedlichen Settings mit Fragen (europäischer) Jugendpolitik, der EU und selbstgewählten Themen auseinander.

 

Ein zentrales Element ist dabei der direkte Dialog mit politischen Akteur_innen. Gemeinsam diskutieren Jugendliche mit Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung & Co über ihre Anliegen. Die politischen Akteur_innen geben Feedback und berücksichtigen bei ihrer weiteren jugendpolitischen Arbeit die Anregungen der Jugendlichen, soweit es möglich ist. Ziel ist es, junge Menschen als politische Akteur_innen und Expert_innen in eigener Sache ernst zu nehmen und Jugendbeteiligung zu fördern.

 

Gemeinsamkeiten in der Vielfalt der Meinungen finden: Beteiligungsrunden

 

In der EU bzw. Deutschland leben viele junge Menschen. Sie befinden sich in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und haben ganz unterschiedliche Interessen und Wünsche an die Politik. Um herauszufinden, was sie zu bestimmten Themen zu sagen haben und wo dabei die Gemeinsamkeiten liegen, werden Beteiligungsrunden, auch Konsultationen genannt, durchgeführt.

 

Jedes Mitgliedsland geht dabei seinen eigenen Weg. In Deutschland läuft der Prozess online. An den Beteiligungsrunden können sich alle Jugendlichen beteiligen, die Lust haben mitzumachen – egal, ob als Einzelperson oder Gruppe (Jugendinitiativen, Jugendverbände, Schulklassen,…). Auch die Teilnehmer_innen der Projekte zum Strukturierten Dialog sind eingeladen, sich einzubringen.

 

 

3. EU-Jugendkonferenzen: Was ist das und was passiert da?

Die EU-Jugendkonferenzen finden etwa alle sechs Monate statt. Für drei bis vier Tage kommen im Land der jeweiligen EU-Ratspräsidentschaft dann rund 200 Vertreter_innen der Jugend und der Ministerien aus den 28 Ländern zusammen.

 

Jeder EU-Mitgliedstaat kann in der Regel drei Jugendvertreter_innen entsenden. Hinzu kommen eine Reihe von Vertreter_innen internationaler Jugendorganisationen (INGYOs) und ein bis zwei Personen pro Land, die das zuständige Ministerium vertreten (in Deutschland: das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

 

Aufgabe der Teilnehmenden ist es, in Workshops über die Rückmeldungen aus den Mitgliedsstaaten zu diskutieren und Schlussfolgerungen zu ziehen. Grundlage für die Diskussionen sind die Ergebnisse, die vorher in jedem EU-Mitgliedsland mit jungen Menschen, politischen Akteur_innen, Expert_innen usw. erarbeitet wurden. Am Ende steht ein Abschlussdokument, das als Basis für den weiteren Prozess genutzt wird.

 

Die EU-Jugendkonferenzen werden jeweils von dem Land, das gerade die EU-Ratspräsidentschaft innehat, organisiert. 2017 und 2018 sind das Estland, Bulgarien und Österreich.

 

Unterstützt werden die drei Länder dabei vom Europäischen Jugendforum. Das Europäische Jugendforum ist der Zusammenschluss von rund 100 nationalen Jugendringen und internationalen nicht-staatlichen Jugendorganisationen in Europa. Es vertritt deren Interessen u.a. gegenüber der EU, dem Europarat und den UN-Organisationen, um auf Standpunkte von europäischen Jugendlichen aufmerksam zu machen.

 

Mehr erfahren:

  • Video über die EU-Jugendkonferenz in Riga/Lettland (März 2015)

  • Interview mit den Jugendvertreter_innen für die EU-Jugendkonferenzen 2014/2015

  • Facebook-Seite der EU-Jugendkonferenzen

     

     

4. Wann finden die EU-Jugendkonferenzen statt

Die drei EU-Jugendkonferenzen beschäftigen sich alle mit dem Scherpunktthema und finden nach aktuellem Stand in den folgenden Zeiträumen statt:

  • 1. Konferenz: Ende Oktober 2017 in Estland

  • 2. Konferenz: April 2018 in Bulgarien

  • 3. Konferenz: Anfang September 2018 in Österreich

     

     

5. Was wird außer der Teilnahme an den EU-Jugendkonferenzen von mir erwartet?

Als Jugendvertreter_in bist du bei den EU-Jugendkonferenzen „Sprachrohr“. Du vertrittst nicht deine  eigene Meinung, sondern bringst die Anliegen, Vorschläge und Forderungen junger Menschen aus Deutschland ein. Deshalb ist es wichtig, dass du als Jugendvertreter_in aktiv in den Prozess in Deutschland eingebunden bist und zum Beispiel an Aktivitäten des Strukturierten Dialogs in Deutschland teilnimmst (z.B. „JuPiD – Jugend und Politik im Dialog“).

 

Du bist deshalb auch Mitglied der Nationalen Arbeitsgruppe in Deutschland (NAG). Das heißt, du nimmst an deren Sitzungen, Telefonkonferenzen, Veranstaltungen sowie der sonstigen Kommunikation teil und kannst so den Prozess in Deutschland mitgestalten.

 

Die NAG erwartet, dass du dich als Jugendvertreter_in inhaltlich auf jede Konferenz vorbereitest und dich dort aktiv einbringst. Die Workshops, an denen du auf der EU-Jugendkonferenz teilnimmst, müssen immer mit der NAG abgestimmt sein. Denn nicht immer werden in Deutschland alle Themen bearbeitet, die von EU-Ebene vorgegeben sind.

 

Wichtig ist auch, dass du als Jugendvertreter_in zu jeder EU-Jugendkonferenz einen gemeinsamen Bericht verfasst. Darüber hinausfreuen wir uns, wenn du dich an der Berichterstattung über die Konferenzen beteiligst (z.B. über Facebook und Twitter, durch Interviews oder Videostatements).

 

 

6. Um welches Thema geht es?

Beim Strukturierten Dialog steht für jeweils 18 Monate ein Thema im Mittelpunkt. Bisher haben sich die Themen eng an den acht Aktionsfeldern der EU-Jugendstrategie von 2010-2018 orientiert. Jetzt geht diese langsam zu Ende und es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, wie es damit weitergehen soll. Welche Ziele will man sich für die neue EU-Jugendstrategie ab 2019 setzen? Um welche Themen soll es gehen? Wie soll die Umsetzung gestaltet werden?

 

Von Juli 2017 bis Dezember 2018 können sich junge Menschen europaweit an der Entwicklung und Vorbereitung der neuen EU-Jugendstrategie beteiligen.

 

 

7. Was ist die EU-Jugendstrategie?

Die EU hat in Sachen Jugendpolitik nicht viel zu sagen. Sie kann nur für wenige Aufgabengebiete, wie beispielsweise den Jugendaustausch, Entscheidungen treffen. Alles was in Sachen Jugendpolitik auf EU-Ebene läuft, beruht deshalb auf einer freiwilligen Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten.
Welche Ziele diese freiwillige Zusammenarbeit hat, mit welchen Mitteln sie umgesetzt wird usw. wurde 2009 in einem offiziellen Dokument festgehalten, dem Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU. Dieses Dokument wird auch als EU-Jugendstrategie bezeichnet.


Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich vorgenommen, bis 2018 die Situation junger Menschen europaweit zu verbessern und

 

  • mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen in Bildung und Arbeit zu schaffen,
  • das freiwillige Engagement junger Menschen stärker zu fördern sowie
  • die soziale Eingliederung junger Menschen zu stärken

 

Dabei stehen die folgenden acht Themen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit:

 

  • Allgemeine und berufliche Bildung
  • Beschäftigung und Unternehmergeist
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Partizipation
  • Freiwilligentätigkeit
  • Soziale Eingliederung
  • Jugend in der Welt
  • Kreativität und Kultur

 

Weil in Deutschland alle politischen Ebenen – von der Kommune bis zum Bund – über jugendpolitische Kompetenzen verfügen, muss die EU-Jugendstrategie, wenn sie Wirkung zeigen soll, nicht nur in Brüssel, sondern auch vor der eigenen Haustür umgesetzt werden. Deswegen haben sich der Bund und die Bundesländer dazu entschiede, bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland eng zusammenzuarbeiten. Ein Ziel ist es, Impulse aus der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich in die Jugendarbeit in Deutschland einzubringen.

 

Mehr erfahren:

8. Wie viel Zeit muss ich einplanen?

Für jede der drei EU-Jugendkonferenzen solltest du drei bis vier Tage einplanen (größtenteils unter der Woche). Ein Wochenendworkshop vom 15. bis 17. September 2017 bereitet dich auf deine Aufgabe vor. Ein weiterer Wochenendworkshop ist für 2018 geplant.

 

Darüber hinaus finden im Rahmen des Strukturierten Dialogs in Deutschland verschiedene Veranstaltungen statt, z.B. die Dialogveranstaltung „JuPiD – Jugend und Politik im Dialog“, bei denen du als Jugendvertreter_in dabei sein solltest. Je nach Zeit und Interesse können die Jugendvertreter_innen auch an weiteren Veranstaltungen und Terminen teilnehmen, z.B. Veranstaltungen von Projekten zum Strukturierten Dialog.

 

Die Nationale Arbeitsgruppe für den Strukturierten Dialog, deren Mitglied du als Jugendvertreter_in bist, kommt dreimal pro Jahr zu eintägigen Sitzungen in Berlin zusammen (in der Regel werktags). Zwischen den Sitzungen stimmen sich die Mitglieder durch Telefonkonferenzen bzw. E-Mail miteinander ab.

 

Es ist es nicht notwendig, dass immer alle drei Jugendvertreter_innen an allen Terminen teilnehmen; ihr könnt euch auch abwechseln.

 

Insgesamt solltest du im Zeitraum September 2017 und Dezember 2018 mit 25 bis 30 Tagen rechnen, an denen du in deiner Funktion als Jugendvertreter_in für die EU-Jugendkonferenzen unterwegs bist.

 

 

9. Muss ich eine deutsche Staatsangehörigkeit haben?

Eine deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht notwendig, Voraussetzung ist aber, dass du dauerhaft in Deutschland lebst. Das bedeutet auch, dass du zwischen September 2017 und Dezember 2018 keine längeren Auslandsaufenthalte o.ä. geplant haben solltest.

 

 

10. Kommen Kosten auf mich zu?

Nein, die Kosten für Unterkunft und Verpflegung bei den EU-Jugendkonferenzen und weiteren Veranstaltungen übernehmen die Organisatoren. Reisekosten werden entweder durch die Veranstalter direkt gezahlt oder dir später erstattet.

 

 

11. Wie gut muss mein Englisch sein?

Dein Englisch muss nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass du deine Gedanken und deine Meinung ausdrücken und dich für die Anliegen von jungen Menschen in Deutschland stark machen kannst. Vor allem solltest du keine Scheu haben, vor einer größeren Gruppe auf Englisch zu sprechen, auch wenn das, was du sagst, vielleicht nicht ganz fehlerfrei ist.

 

 

12. Ich möchte mich bewerben: Wie geht das und was erwartet mich?

Bewerben kannst du dich ganz einfach online. Neben ein paar persönlichen Daten findest du dort die folgenden Fragen:

 

  • Warum bewirbst du dich als Jugendvertreter_in für die EU-Jugendkonferenzen?

  • Wo in der außerschulischen Jugendarbeit engagierst du dich?

  • Was machst du außerhalb deines ehrenamtlichen Engagements, also z.B. Schule, Ausbildung, Freiwilligendienst, arbeitssuchend, Job?

  • An welchen Jugendbeteiligungsprozessen hast du bereits teilgenommen? Hast du Erfahrungen mit dem Strukturierten Dialog?

  • Was wäre dir bei einer neuen EU-Jugendstrategie wichtig?

  • An welchen europäischen bzw. internationalen Jugendveranstaltungen hast du bereits teilgenommen?


Ein weiteres Feld steht dir optional für sonstige Anmerkungen über dich zur Verfügung.
Bitte die Fragen nur stichpunktartig beantworten. Beschränke dich auf die Punkte, die deiner Meinung nach besonders wichtig sind (maximal 5 Punkte pro Frage). Lange Motivationsschreiben, Lebensläufe, Zeugnisse o.ä. brauchen wir nicht. Sollten wir Nachfragen haben, melden wir uns noch einmal per E-Mail oder telefonisch bei dir.

 

Bevor deine Online-Bewerbung endgültig an uns geht, kommst du zu einer Vorschau, in der du deine Bewerbung noch einmal prüfen und ggf. korrigieren kannst. Wenn alles fertig ist, geht deine Bewerbung an uns – und gleichzeitig per E-Mail an dich, damit du einen Nachweis darüber hast, was du geschrieben hast.

 

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 25. Juni 2017 werden alle eingegangenen Bewerbungen ausgewertet. Die Auswahl findet - unter Weitergabe der Ergebnisse des Auswahlverfahrens an das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit  - durch den Deutschen Bundesjugendring statt.

 

Wenn du in die engere Auswahl kommst, werden wir einen Termin für ein Telefonat mit dir vereinbaren, um dich näher kennenzulernen.
Wir hoffen, dass wir das Auswahlverfahren so schnell wie möglich abschließen können. Du erhältst bis spätestens 25. Juli 2017 eine Rückmeldung von uns.

 

 

13. Du hast noch weitere Fragen?

Kontakt: Katharina Dorn

E-Mail: beteiligung@dbjr.de                    

Telefon: 030.400 40-442

 

 

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Foto: Niederländische EU-Ratpräsidentschaft
Teilnehmende der EU-Jugendkonferenz in Amsterdam
Koordinierungsstelle zur Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland
c/o Deutscher Bundesjugendring | Mühlendamm 3 | 10178 Berlin

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