Die Fragen der Konsultation „Mitmischen possible? Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund“ im Überblick
Junge Menschen mit Migrationshintergrund sind trotz ihrer persönlich teils schwierigen Lebensbedingungen bereit, sich politisch und gesellschaftlich einzubringen. Jedoch ist es eine Tatsache, dass sie es schwerer haben als andere, sich mit ihren Wünschen und Forderungen Gehör zu verschaffen. Denn Politik und Gesellschaft sprechen überwiegend über und nicht mit ihnen.
Eine gleichberechtigte Teilhabe von jungen Menschen mit Migrationshintergrund ist von großer Bedeutung. Die Förderung und Unterstützung einer aktiven Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund gehört deshalb auf die politische Agenda – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Dies ist der Grund, weshalb junge Menschen mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt der dritten Runde des Strukturierten Dialogs zum Thema Jugendbeteiligung stehen. Jugendliche und Jugendorganisationen in ganz Europa sind aufgerufen, ihre Meinungen, Vorschläge und Positionen zu diesem Thema einzubringen.
Mit Hilfe dieser Konsultation möchten wir die Anliegen von jungen Menschen, die in Deutschland leben, in einem möglichst transparenten Verfahren zusammentragen und bündeln. Mitmachen könnt Ihr als Einzelperson oder als Gruppe, egal ob ihr ein Verband, ein loser Zusammenschluss, eine Schulklasse o.ä. seid.
Teilt uns bis zum 8. Juli 2012 Eure Meinungen, Positionen und Vorschläge zur Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund mit!
» Die Infos und Fragen zur Konsultation "Mitmischen possible? Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund" als Download »
Mehr Infos zum Thema der Konsultation
1. Was erschwert es jungen Menschen mit Migrationshintergrund, politisch und gesellschaftlich mitzumischen?
- Welches sind Eurer Meinung nach die größten Herausforderungen, vor denen junge Menschen mit Migrationshintergrund stehen, wenn’s darum geht, sich mit ihren Wünschen und Forderungen Gehör zu verschaffen und Politik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten?
2. Wie können Politik und Gesellschaft jungen Menschen mit Migrationshintergrund Beteiligung erleichtern?
- Was sollten die Gesellschaft allgemein, Politikmacher_innen in Deutschland und der EU, Vereine und Verbände, (Hoch-)Schulen und andere Akteur_innen ändern?
- Welche konkreten Wünsche, Vorschläge und Forderungen habt Ihr?
3. Was ist Eurer Meinung nach besonders wichtig, um das Miteinander aller jungen Menschen – egal welcher Herkunft sie sind – zu fördern?
- Wie kann bei allen jungen Menschen das Verständnis für andere Kulturen gefördert werden?
- Was ist nötig, damit alle jungen Menschen ein interkulturelles Bewusstsein entwickeln?
4. Wie können Jugendverbände besser für die politische und gesellschaftliche Beteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund eintreten?
Hinweis: Diese Frage richtet sich vor allem an Vertreter_innen von Jugendverbänden.
- Was benötigen Jugendverbände, um eine gute Plattform für die Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund bilden zu können?
- Wie können die bestehenden Schwierigkeiten überwunden werden?
5. Gibt es Projekte und Aktionen zur Förderung der Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund, die Ihr besonders gelungen findet?
Beispiele guter Praxis:
- Beschreibt kurz, um was es in dem von Euch ausgewählten Beispiel geht und von wem es durchgeführt wird. Wenn es dazu im Internet weitere Infos gibt (z.B. Website, Videoclip, Broschüre), gebt bitte auch die entsprechenden Links an.
- Hinweis: Die Praxisbeispiele werden nicht Bestandteil der 2. Phase der Konsultation sein. Sie werden also nicht bewertet.
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