Alle Beiträge zur Konsultation „Jung und wählerisch!? Jugendbeteiligung an Wahlen“ ansehen
Schlagwort „Dialog“
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1. Wie können mehr junge Menschen dazu motiviert werden wählen zu gehen?
- Mit Jugendlichen reden, nicht über sie.
Zuhören.
Klare Antworten geben und Versprechen einhalten!
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- Die Bedürfnisse und Anforderungen von mehr Transparenz und mehr politischer Bildung wurden für alle Ebenen demokratischer Wahlen formuliert. Darüber hinaus Wünschen sich die Jugendlichen mehr Formen direkter Demokratie wie Volksentscheide und einen aktiven Dialog von Politik und Volk.
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- „Demokratie ist ja eigentlich die Herrschaft des Volkes, und wenn dann jeder mitbestimmt und jeder sich beteiligt, dann ist die Demokratie eher verwirklicht. [...] Dazu gehört auch, dass eine Verbindung hergestellt wird, dass ein Dialog entsteht zwischen dem Volk und den Vertretern.“
Erläuterung: Zitat eines jugendlichen Teilnehmers der Zukunftskonferenz in Freiburg 0 |
- PolitikerInnen und Parteien müssen von sich aus auf junge Menschen und Jugendorganisationen zugehen und sich ernsthaft für deren Belange interessieren. Veranstaltungsformen und eingesetzt Medien müssen auf Jugendliche zugeschnitten sein.
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- Mich würde motivieren, wählen zu gehen, wenn sich Parteien bemühen würden, in ihren Wahlprogrammen Forderungen von Kindern und Jugendlichen aufzunehmen und dies in direktem Kontakt mit jungen Menschen im Vorfeld auszuhandeln.
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- Politiker/-innen sollten sich auf die Suche nach jungen Menschen machen und auf gleicher Augenhöhe Gespräche führen. Damit Jugendliche und Politiker/-innen ihre Positionen kennen und ernst nehmen.
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2. Ab welchem Alter sollten junge Menschen an Wahlen teilnehmen dürfen?
- Viele Jugendliche, die wir kennen und die unter 18 Jahre sind, wollen nicht wählen. Sie bemängeln fehlende Informationen über Themen und Abläufe sowie über die Alternativen, die es gibt. Sie wünschen sich mehr Informationen und Gespräche. Vielen Erwachsenen geht es ähnlich.
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- Die Absenkung des Wahlalters hilft nicht das Interesse an Politik zu erhöhen. Hilfreich sind Informationen, Diskussion, Ernstnehmen der Gesprächspartner und das Einhalten von Versprechen.
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- Voraussetzungen für politisches Interesse und die Beteiligung an Wahlen sind für die Jugendlichen eine mehr und aktuelle politische Bildung, ein lebendiger bürgernaher Dialog von PolitikerInnen und WählerInnen und das Gefühl, dass die Interessen und Bedürfnisse ernst genommen werden.
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3. Wie könnte eine breitere Debatte über das Wahlalter angestoßen werden?
- Für einen breiten Dialog ist es wichtig überall darüber zu reden und es überall zum Thema zumachen.
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- Auf Veranstaltungen wie Zukunftskonferenzen und Jugendforen, bei denen PolitikerInnen direkt mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, können diese ihren Wunsch nach mehr Mitbestimmung direkt an die politisch Verantwortlichen richten.
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- Indem die PolitikerInnen vor Ort, in ihren Wahlkreisen, von jungen Menschen auf dieses Thema hingewiesen werden und junge Menschen diese Forderungen an PolitikerInnen herantragen.
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- Vertraute Verantwortliche müssen Gelegenheiten bereiten, dass Jugendliche und Politiker/-innen sich treffen und austauschen. Voneinander wissen erhöht das gegenseitige Interesse.
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4. Wie können Jugendliche, die nicht in Vereinen, Verbänden, Parteien etc. aktiv sind, stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen werden?
- Forderungen an die Verantwortlichen:
Nehmt Euch Zeit zum Gespräch mit den Jugendlichen, nicht über sie! .
Seid ehrlich
Hört zu
Unterstützt Jugedgruppen und Jugendverbände in ihrer Arbeit
Investiert in (außerschuliche) Jugend(verbands)arbeit und in die Zukunft
Fördert das Ehrenamt
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- Eine Möglichkeit, das Interesse von PolitikerInnen an den Anliegen junger Menschen zu stärken, sehen die Jugendlichen in einer Absenkung des Wahlalters. Darüber hinaus beurteilen sie Jugendforen und andere Veranstaltungen, bei denen PolitikerInnen und Jugendliche in Dialog treten, als sehr positiv.
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- Wir wünschen uns mehr Veranstaltungen in der Schule, bei denen aktuelle politische Themen Inhalt sind. Wünschenswert wäre, dass PolitikerInnen direkt an die Schule gehen und sich bzw. ihre Partei vorstellen und mit Jugendlichen ins Gespräch kommen.
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- Bei Beteiligung, insbesondere in sozialen Netzwerken, geht es nicht nur darum eine Plattform oder Inhalte zu stellen, sondern sich von Anfang an auf einen Dialg (statt Monolog / one-way-communication) einzulassen.
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- Aufzeigen, dass man zwischen den Wahlen auch Interesse am Austausch mit den WählerInnen hat.
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- Zeigt Interesse an der Meinung der Jugendlichen und ebnet ihnen den Weg!
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