Alle Beiträge zur Konsultation „Jung und wählerisch!? Jugendbeteiligung an Wahlen“ ansehen
Schlagwort „Rahmenbedingungen“
Neugierig, was andere auf die Fragen geantwortet haben? In diesem Bereich könnt Ihr Euch die Beiträge der anderen Konsultationsteilnehmerinnen und -teilnehmer anschauen. Um die Beiträge zu anderen Schlagwörtern anzuschauen, klickt Euch bitte rechts durch die Schlagwortliste.
1. Wie können mehr junge Menschen dazu motiviert werden wählen zu gehen?
Zu dieser Frage gibt es keine mit „Rahmenbedingungen“ verschlagworteten Beiträge.
2. Ab welchem Alter sollten junge Menschen an Wahlen teilnehmen dürfen?
- In unseren Diskussionen hatten wir keine einheitliche Position zum Thema Wahlalter. gemeinsam ist uns aber die Auffasung die Absenkundg des Wahlalters nicht zu "benutzen" für mehr Stimmen für bestimmte Parteien, sondern ein Ernstnehmen der Interessen und Anliegen der Jugendlichen selbs
Wir = das ist der Vorstand des Kreisjugendringes Mayen-Koblenz.Wir haben in mehreren Sitzungen des Vorstandes eine Diskussion zur Absenkung des Wahlalters geführt und arbeiten gerade an einem Pro und Contra Papier, das wir unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen wollen für derern Diskussionen. Wir merkem es gibt vieles was dafür spricht, aber auch einiges was dagegen spricht. 1 |
- Viele Jugendliche, die wir kennen und die unter 18 Jahre sind, wollen nicht wählen. Sie bemängeln fehlende Informationen über Themen und Abläufe sowie über die Alternativen, die es gibt. Sie wünschen sich mehr Informationen und Gespräche. Vielen Erwachsenen geht es ähnlich.
1 |
- Die Absenkung des Wahlalters hilft nicht das Interesse an Politik zu erhöhen. Hilfreich sind Informationen, Diskussion, Ernstnehmen der Gesprächspartner und das Einhalten von Versprechen.
1 |
- Die Möglichkeit zu wählen ist nicht unbedingt Altersabhängig sondern davon, wie ernsthaft informiert die jungen Menschen sindoder sich fühlen (U18 Wahlen - wissenschaftl. Doku Berlin!) Das Wahlalter zu senken ohne politische Bildungsaspekte parallel zu verbessern (siehe vorherige Frage) ist quatsch.
0 |
- Die Wahlalterabsenkung nach "Level" der Wahl zu staffeln (also z.B. auf kommunaler Ebene jüngere WählerInnen als auf Bundesebene), bringt nicht wirklich was.
1 |
- Wahlaltersenkung muss einher gehen mit politischer Bildung, verstärkt auch in der Schule. Sonst bringt es nichts.
1 |
- Vorbereitung durch Information.
Auf kommunaler Ebene könnten beispielsweise Informationsveranstaltungen der Parteien direkt für Jugendliche ausgerichtet werden.
Natürlich muss es dabei eine Kooperation mit den Schulen geben, denn der einzige gemeinsame Nenner den Jugendliche im schulplichtigen Alter nunmal haben ist die Schule.
Sie ist der einzige Ort, an dem sich alle Jugendlichen versammeln. Dementsprechend kann hier die breiteste MAsse an jungen Menschen angesprochen werden.
Natürlich darf hier keine einseitige Werbung der Parteien stattfinden.
Gibt es auf kommmunaler Ebene so etwas wie eine/n Jugendpolitikbeauftregte/n? Seine Aufgabe könnte es sein, die Schüler über bevorstehende Wahlen aufzuklären. 0 |
- Senkung des Wahlalters allein ist kein Mittel um mehr Interesse bei Jugendlichen zu wecken.
Hierzu braucht es auch breitflächige Kampagnen, die Jugendlichen die Vorteile aufzeigen, die sie durch die Wahlbeteiligung haben.
Dabei sehe ich eine besondere Herausforderung darin, die Jugendlichen zu erreichen, die keinen Zugang zur sogenannten gehoben Bildung haben. Sprich diejenigen, die weder das Gymnasium besuchen noch durch Vereine und Kirchen in Jugendverbänden vertreten sind. 1 |
- Das Alter allein ist nicht entscheidend. Viel wichtiger ist meines Erachtens nach das Interesse und die "geistige Reife" der Jugendlichen. Von daher kann ich einer Absenkung des Wahlalters nichts negatives abgewinnen. Nur weil jemand als "erwachsen" gilt, muss er noch lange n
0 |
- Die derzeitige Regelung von 18 Jahren ist optimal.
In Anbetracht dessen, dass selbst zahlreiche junge Erwachsene oft nur unzureichende oder sogar keine Kenntnisse in Bezug auf die Parteienlandschaft und Demokratie haben, ist es unlogisch noch jüngere tendenziell unwissendere zur Wahl zu zulasssen.
0 |
3. Wie könnte eine breitere Debatte über das Wahlalter angestoßen werden?
Zu dieser Frage gibt es keine mit „Rahmenbedingungen“ verschlagworteten Beiträge.
4. Wie können Jugendliche, die nicht in Vereinen, Verbänden, Parteien etc. aktiv sind, stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen werden?
- Vorrausetzungen für ein Gelingen sehe ich inder Bereitschaft zu zu hören, Junge Menschen und ihre Anliegen ernst zu nehmen, Versprechen einzu halten und klar zu benennen was geht und was nicht, was die Grenzen sind und ob es Alternativen gibt.
1 |
- Eine Voraussetzung für die politische Beteiligung von jungen Menschen ist, dass das Interesse an Politik zunächst einmal geweckt wird. Dazu braucht es eine aktuelle, interessante politische Bildung und eine transparente und jugendgerechte Informationspolitik der Politiker/-innen.
0 |
- Um politische Beteiligung überhaupt möglich zu machen, ist politische Bildung in der Schule unabdingbar. Politische Bildung stellt die Grundlage für politisches Interesse dar.
Die Schule ist die Institution, die die meinsten jungen Menschen erreicht. Deshalb darf politische Bildung nicht als AG oder Wahlveranstaltung betrieben werden, sondern muss fester Bestandteil des Pflichtunterrichts werden. Die derzeitige politische Bildung in den Schulen ist deutlich zu wenig und zu uneinheitlich. Die Wissensstände über Politik und die Vermittlung von Politik sind von Schule zu Schule und vor allem auch je nach Schulart sehr unterschiedlich, so dass HautschülerInnen kaum Wissen über Politik vermittelt bekommen und GymnasiastInnen teilweise damit überflutet werden. 0 |
- Weitere Voraussetzung ist Zeit für Lebensnahes Lernen in den Schulen in Koop mit außerschulischer Bildung - Projektideen entwickeln für die Verbesserung meines Lebensumfeldes bis hin zu möglichen Umsetzung alles selbst versuchen!
0 |
- Voraussetzungen für Politik in Schule: z.B. Politik oder Demokratie als Schulfach in den unteren Klassen verbindlich einführen, wo junge Menschen sich mit ihren Lebenssituationen auseinandersetzen und die Vorschläge dan verbindlich an Politik und Verwaltung herangetragen werden, um Lösungen gemeinsa
0 |
↑ Nach oben