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Schlagwort „Wertschätzung“
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1. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die junge Menschen im Rahmen der außerschulischen Bildung erwerben, haltet Ihr für besonders wichtig?
- Soziale Kompetenzen; Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, Anerkennung und Wertschätzung individueller Fähigkeiten; Erkentnis, dass der Fokus auf ihrer Persönlichkeit und nicht auf ihrer Leistungsfähigkeit liegt (Humankapital)
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- Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen, Organisation, wertschätzender Umgang mit Menschen, sowie ein umfassenderes Werteverständnis, Denken außerhalb vorgefertigter Strukturen und somit auch das Bilden einer eigenen Meinung
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- Erleben von Gemeinsamkeit, von eigener und gemeinsamer Stärke und von grundsätzlicher Wertschätzung bereits vor Leistungserbringung.
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- Respekt im Umgang mit anderen Personen und Würdigung der Arbeit anderer
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2. Wie bewertet Ihr die Wertschätzung und Anerkennung dieser Kenntnisse und Fähigkeiten?
- Nur von "Ehrenamtlichen" die für ihr "Hobby" leben und dort noch etwas erreichen wollen.
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- Anerkennung, Öffentliche Wertschätzung
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- Junge Menschen, die in einer Gruppe engagiert sind, fühlen sich bereichert.
Die Wertschätzung des eigenen Engagements wächst mit der Rückmeldung aus der Gruppe. Wenn ich anerkannt werde, kann ich mich selbst auch wertschätzen. 0 |
- Teilnahme zeigt die Wertschätzung der Maßnahmen
Sowohl von Teilnehmer-, als auch von Familienseite aus zeigt meiner meinung nach die freiwillige Teilnahme und das anvertrauen der liebsten die Wertschätzung der Familien.
Hier wird oft nur der Spaß-Aspekt , zum Großteil aber auch der gemeinschaftsaspekt gesehen. Mit wachsendem Alter werden dann aber auch z.B. politische Bildungsaspekte gesehen. 0 |
- Durch ausserschulisch erworbene Erfahrungen können Themen stressfreier behandelt werden und finden so größere Akzeptanz und werden als selbsterfahren gewertschätzt
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- Eine Wertschätzung der jungen Menschen kann nur erfolgen wenn sie in der Gesellschaft Anerkennung findet
Wenn die erworbenen Fähigkeiten nicht eingesetzt werden können und keine Möglichkeit geschaffen werden kann diese umzusetzten,können junge Menschen sie auch nicht als positiv bewerten. 0 |
- sehr hoch, auch wenn es schwer ist diese "Werte" in einem auf Wirtschaft fokussiertem System als solche anzuerkennen und wahrzunehmen. In unserer Gesellschaft, vor allem aber in Wirtschaft und Politik werden nur messbare Leistungen wertgeschätzt und der Mensch als Wirtschaftsgut betrachtet.
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- Derzeit werden die außerschulisch erworbenen Fähigkeiten meiner Meinung nach nur von entsprechend qualifizierten Personen (bereits entsprechende/eigene Erfahrungen gemacht) anerkannt und wertgeschätzt.
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- Es besteht auch ein Unterschied zwischen Anerkennung (=haben Sie aber gut gemacht!) und Würdigung/Berücksichtigung, dass hierfür manchmal auch Zeit von Schule/Beruf abgezwackt werden muss.
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3. Wie können die Sichtbarkeit und die Anerkennung dieser Kenntnisse und Fähigkeiten gestärkt werden?
- Keine Reduzierung auf reine Zertifikate! Referenzen sind über die persönliche Einschätzung hinaus enorm hilfreich. Bereits Vorhandene (z.B.JULEICA und Youth pass) sollten stärker gewürdigt werden.
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- In den Medien wird häufig über Defizite von Jugendliche berichtet -
zu selten über ihrer Stärken. Jugendliche, die positives Leisten kommen selterner vor.
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- Die Möglichkeit an Teilnahmen mittels der Schule und die Wertschätzung in diesen hilft bei der Teilnahme und somit ja auch der allgemeinen Bildung.
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- Wertschätzung durch Politik - weniger Fokus auf schulische Bildung und Freiräume und Förderung durch außerschulische Bildung.
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- Nicht nur langjährig Aktive (meist (Fast-)Senioren) ehren, sondern auch junge Menschen bei Ehrungen im Verein, durch Bürgermeister und Co. beachten --> Würdigung = Motivation
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4. Was muss sich ändern, damit mehr junge Menschen von außerschulischer Bildung und den dabei erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten stärker profitieren?
- Warum nicht ein Bundesverdienstkreuz 1. Stufe für Menschen unter 30, die sich engagieren?! Ich muss nicht 65 sein um einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Häufig bis ausschließlich werden Ehrungen nur an Menschen vorgenommen, die sich eine bestimmte Dauer (sagen wir 30 Jahre + x) irgendwo engagiert haben. Dabei wird auf eine "qualitative" Bewertung des Ehrenamtes bewusst verzichtet. Diese Methodik verhindert aber, dass Jugendliche, die sich möglicherweise mehr als die Hälfte ihres Lebenszeit engagieren, gewürdigt werden können. Oder aber, sie werden mit extra erfundenen (aber ansonsten unbedeutenden) Auszeichnungen abgespeist. Warum nicht die bestehenden Auszeichnungen für Jugendliche öffnen? Ein Bundesverdienstkreuz 1. Stute an Menschen unter 30 (die nicht Prominent sind...) würde ein starkes Signal der Wertschätzung ausstrahlen! 0 |
- Bei Bewerbungen das Engagement nicht nur "nebenbei" wertschätzen, sondern auch positiv in die Bewertung einfließen lassen
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