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Schlagwort „gemeinsame Konzepte/Transfer“

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1. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die junge Menschen im Rahmen der außerschulischen Bildung erwerben, haltet Ihr für besonders wichtig?

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2. Wie bewertet Ihr die Wertschätzung und Anerkennung dieser Kenntnisse und Fähigkeiten?

  • Diejenigen, die die Angebote nutzen, schätzen sie meiner Erfahrung nach extrem hoch. Auch, weil sie diese Erfahrungen dann wiederum in ihre schulische Ausbildung einfließen lassen können (AGs, Projektarbeiten).
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  • Bisher ist für diese erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu wenig Anerkennung in der Gesellschaft sowie den Lehrplänen von Pädagogen oder der Schulen in Form von Zeit und Aufnahme der Inhalte gegeben.
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3. Wie können die Sichtbarkeit und die Anerkennung dieser Kenntnisse und Fähigkeiten gestärkt werden?

  • Transfermöglichkeiten im Sinne von Strukturierung und Umsetzung in formalen Bildungsprozessen!
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  • Stärkung der außerschulischen und freien Träger von Kinder-und Jugendarbeit
    Gemeinsame Konzepte von Schule und offener Kinder-und Jugendarbeit Ausreichende Ressourcen (qualifiziertes Personal, Finanzen, Räume)
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  • Man könnte die Jugendarbeit in die Schule integrieren. Z.B. könnte die Mitarbeit in einer Jugendgruppe auf dem Zeugnis vermerkt werden.
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  • Gemeinsames Projekt aller Jugendverbände zur standatisierung der Anerkennung von Non-formaler Bildung... Z.B.: Arbeitszeugnisse, etc.
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  • Verzahnung der verschiedenen Lebensbereiche
    Um außerschulisch erworbenen Kennnisse in anderen Lebensbereichen einsetzen zu können, muss eine Verzahlung erfolgen. Wenn ich bei den Pfadfindern lerne, ein Zelt aufzubauen, bringt mir das in meinem Bürojob relativ wenig. Allerdings helfen mir die immer wieder angesprochenen Soft Skills durchaus weiter. Es zahlt sich ebenfalls aus, dass ich Leitungskurse besucht habe und dadurch einen anderen Blick auf verschiedene Dinge habe.
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  • Schulen erkennen außerschulische Bildung an.
    Zirkus Internationale kooperiert mit zahlreichen Grund- und Sekundarschulen. Schulleiter, Lehrer und Sozialarbeiter werden zur Vergabe der Kultur-Pässe eingeladen, um sich von den Fähigkeiten und Talenten ihrer Schüler überraschen zu lassen. Der Erwerb des Kultur-Passes wird sogar auf dem Schulzeugnis vermerkt. Damit erkennen die Schulen die außerschulischen kulturellen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen an. Die Leistung der Kids wird damit aufgewertet.
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  • Aufnahme der ehrenamtlichen Leistungen in Schulzeugnisse
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4. Was muss sich ändern, damit mehr junge Menschen von außerschulischer Bildung und den dabei erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten stärker profitieren?

  • Flexibilisierung des klassischen Lehrkörpers
    - Lehrer sollten ein "Wahl"-Deputat als Auftrag für die außerschulische Jugendbildung erhalten können. So könnte beispielsweise in der außerschulischen Jugendbildung ein Gitarrenkurs durch einen Musiklehrer begleitet werden oder ein Baumhausprojekt durch einen Mathe- oder Techniklehrer. - Auflösung der scharfen Trennung von "Unterrichtszeit" und "Freizeit" im Bildungswesen. - Überarbeitung und Überprüfung von institutionalisierten und autoritären Bildungsstrukturen - Auflösung und Überprüfung ob das typische Bild von Schule im Hinblick auf das "Gebäude", "Klassenzimmer", "Frontalunterricht", "Machtgefälle Lehrer/Schüler", feste Unterrichtszeiten in festen Klassen, zeitgemäß und bedarfsgerecht ist. - Neues Selbstverständnis für Lehrer und Bildungsbeauftragte ermöglichen. - Die Möglichkeit Einführen, dass Lehrer und Schüler sich "Duzen" können bzw. sich auf einer "Augenhöhe" begegnen können. - Auflösung oder zumindest teilweise Abschaffung von leistungsbezogenen und unterrichtspflichtigen Schulunterricht. - Neue Schulfächer oder Unterrichtszeiten mit individuellen projektorientierten Gestaltungsräumen. - Das Recht und die Pflicht zu individuellen Einzelgesprächen mit Schülern
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  • Ich erlebe, dass die Umstrukturierung des schulischen Angebots die Möglichkeiten zu außerschulischer Bildung stark in den Hintergrund treten lässt. Hier sind Modelle der Symbiose notwendig.
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  • Der Shculalltag ist shcon sehr voll. Entweder muss sich der Shculalltag ändern oder Außerschulische und Shculische Bildung müssne mehr miteinander verzahnt werden.
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